Chevalier

Wissen

Nahezu jeder dritte Erwachsene in Deutschland war einer Umfrage zufolge schon einmal Opfer von Mobbing. Allein 57 Prozent der Fälle finden dabei im Arbeitsumfeld statt. Dass Sie sich in Ihrer Karriere also einmal durch den Chef oder durch Kollegen gemobbt fühlen, ist gar nicht so unwahrscheinlich. Eine kurze Übersicht, wann man überhaupt von Mobbing spricht und wie Sie dagegen vorgehen können:

Wann handelt es sich um Mobbing?

Laut der allgemeinen Definition des Diplompsychologen Heinz Leymann werden Sie am Arbeitsplatz gemobbt, wenn Sie über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten einmal die Woche von Ihrem Chef oder Kollegen angegangen werden. Das geht von der Verbreitung von Gerüchten über Beleidigungen bis hin zu sexuellen Handgreiflichkeiten. Nach der Definition fallen darunter 45 verschiedene Punkte.

Laut der aktuell im Arbeitsrecht angewandten Definition des Landesarbeitsgerichts Thüringen handelt es sich (verkürzt) um Mobbing, wenn Sie fortgesetzt schikaniert, angefeindet oder diskriminiert werden - und das in einem so großen Ausmaß, dass Ihre Rechte, Ihr Ehrgefühl oder Ihre Gesundheit betroffen sind.

Die Richter in Thüringen gehen also an einer entscheidenden Stelle noch einen Schritt weiter als Leymann: Hätte Ihr Chef innerhalb eines Zeitraums von sechs Monaten Sie nur eine Woche lang nicht angegangen, wäre es nach dessen Definition streng genommen kein Mobbing mehr. Das Landesarbeitsgericht Thüringen hat diese Hürde gesenkt, weder muss der Zeitraum mindestens sechs Monate betragen, noch muss das Mobbing ununterbrochen stattfinden.

Allerdings haben die Richter auch angefügt, dass die Handlungen gegen Sie rechtswidrig sein müssen. Die Frage, ob das Verhalten Ihnen gegenüber also gegen Gesetze verstoßen hat, kann im Ernstfall erst vor Gericht entschieden werden.

Was kann ich tun, wenn ich mich gemobbt fühle?

Fühlen Sie sich durch Ihren Chef oder Ihre Kollegen gemobbt, sollten Sie sich auf jeden Fall Unterstützung suchen. Versuchen Sie das ganze erst ohne den Einsatz von Anwälten zu lösen. Gibt es in Ihrem Unternehmen zum Beispiel einen Personal- oder Betriebsrat, können sich an diesen wenden. Auch wohlgesonnene Kollegen können Ihnen unter Umständen helfen. Die Gewerkschaft Verdi empfiehlt zudem ein Mobbing-Tagebuch zu führen, in das Sie alle Angriffe eintragen. Damit können Sie selber genau dokumentieren wann etwas vorgefallen ist.  

Wenn Sie lieber mit jemanden sprechen wollen, der nicht im gleichen Unternehmen ist, gibt es auch externe Anlaufstellen. Das können zum Beispiel Mobbing-Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen oder die Gewerkschaft sein.

Hilft all dies nicht, sollten Sie sich einen Anwalt nehmen, der Ihre Rechte den mobbenden Kollegen oder der Firma gegenüber durchsetzt.

Was kann ich tun, wenn mir Mobbing vorgeworfen wird?

Wirft Ihnen ein Kollege Mobbing vor, sollten Sie diese Anschuldigung unbedingt ernstnehmen. Ein klärendes Gespräch - am besten in Anwesenheit von mindestens einer unparteiischen Person kann schon reichen. Bringt es keinen Erfolg sollten Sie überlegen, ob Sie sich mit einem Anwalt zusammensetzen. Im schlimmsten Fall kann Ihnen wegen Mobbing auch eine fristlose Kündigung drohen.

Wenn Sie sich unsicher sind, wie Sie sich in einem der beschriebenen Fälle verhalten sollten, können Sie eine kostenfreie Erstberatung von Chevalier in Anspruch nehmen. Nach unserer Erfahrung erhöht das Einschalten eines erfahrenen Anwalts immer die Wahrscheinlichkeit, dass Sie sich am Ende durchsetzen. Wenn der Arbeitgeber selbst mit Anwälten arbeitet, haben Sie sonst oft wenig Chancen.

Zu beachten ist aber, dass im Arbeitsrecht im Regelfall jeder im ersten Rechtszug seine eigenen Anwaltskosten trägt. Das ist anders, als zum Beispiel in anderen Bereichen des Zivilrechts - dort muss der Verlierer für alles zahlen. Sollten Sie das Kostenrisiko für den Prozess nicht selbst tragen wollen, bietet Chevalier die Möglichkeit einer Vorfinanzierung. Bezahlen müssen Sie dann nur im Erfolgsfall.

Sie benötigen Hilfe in einem Kündigungsfall?

Lassen Sie diesen kostenfrei durch Chevalier prüfen.

Sie benötigen Hilfe in einem Kündigungsfall?

Lassen Sie diesen kostenfrei durch Chevalier prüfen.

Nahezu jeder dritte Erwachsene in Deutschland war einer Umfrage zufolge schon einmal Opfer von Mobbing. Allein 57 Prozent der Fälle finden dabei im Arbeitsumfeld statt. Dass Sie sich in Ihrer Karriere also einmal durch den Chef oder durch Kollegen gemobbt fühlen, ist gar nicht so unwahrscheinlich. Eine kurze Übersicht, wann man überhaupt von Mobbing spricht und wie Sie dagegen vorgehen können:

Wann handelt es sich um Mobbing?

Laut der allgemeinen Definition des Diplompsychologen Heinz Leymann werden Sie am Arbeitsplatz gemobbt, wenn Sie über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten einmal die Woche von Ihrem Chef oder Kollegen angegangen werden. Das geht von der Verbreitung von Gerüchten über Beleidigungen bis hin zu sexuellen Handgreiflichkeiten. Nach der Definition fallen darunter 45 verschiedene Punkte.

Laut der aktuell im Arbeitsrecht angewandten Definition des Landesarbeitsgerichts Thüringen handelt es sich (verkürzt) um Mobbing, wenn Sie fortgesetzt schikaniert, angefeindet oder diskriminiert werden - und das in einem so großen Ausmaß, dass Ihre Rechte, Ihr Ehrgefühl oder Ihre Gesundheit betroffen sind.

Die Richter in Thüringen gehen also an einer entscheidenden Stelle noch einen Schritt weiter als Leymann: Hätte Ihr Chef innerhalb eines Zeitraums von sechs Monaten Sie nur eine Woche lang nicht angegangen, wäre es nach dessen Definition streng genommen kein Mobbing mehr. Das Landesarbeitsgericht Thüringen hat diese Hürde gesenkt, weder muss der Zeitraum mindestens sechs Monate betragen, noch muss das Mobbing ununterbrochen stattfinden.

Allerdings haben die Richter auch angefügt, dass die Handlungen gegen Sie rechtswidrig sein müssen. Die Frage, ob das Verhalten Ihnen gegenüber also gegen Gesetze verstoßen hat, kann im Ernstfall erst vor Gericht entschieden werden.

Was kann ich tun, wenn ich mich gemobbt fühle?

Fühlen Sie sich durch Ihren Chef oder Ihre Kollegen gemobbt, sollten Sie sich auf jeden Fall Unterstützung suchen. Versuchen Sie das ganze erst ohne den Einsatz von Anwälten zu lösen. Gibt es in Ihrem Unternehmen zum Beispiel einen Personal- oder Betriebsrat, können sich an diesen wenden. Auch wohlgesonnene Kollegen können Ihnen unter Umständen helfen. Die Gewerkschaft Verdi empfiehlt zudem ein Mobbing-Tagebuch zu führen, in das Sie alle Angriffe eintragen. Damit können Sie selber genau dokumentieren wann etwas vorgefallen ist.  

Wenn Sie lieber mit jemanden sprechen wollen, der nicht im gleichen Unternehmen ist, gibt es auch externe Anlaufstellen. Das können zum Beispiel Mobbing-Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen oder die Gewerkschaft sein.

Hilft all dies nicht, sollten Sie sich einen Anwalt nehmen, der Ihre Rechte den mobbenden Kollegen oder der Firma gegenüber durchsetzt.

Was kann ich tun, wenn mir Mobbing vorgeworfen wird?

Wirft Ihnen ein Kollege Mobbing vor, sollten Sie diese Anschuldigung unbedingt ernstnehmen. Ein klärendes Gespräch - am besten in Anwesenheit von mindestens einer unparteiischen Person kann schon reichen. Bringt es keinen Erfolg sollten Sie überlegen, ob Sie sich mit einem Anwalt zusammensetzen. Im schlimmsten Fall kann Ihnen wegen Mobbing auch eine fristlose Kündigung drohen.

Wenn Sie sich unsicher sind, wie Sie sich in einem der beschriebenen Fälle verhalten sollten, können Sie eine kostenfreie Erstberatung von Chevalier in Anspruch nehmen. Nach unserer Erfahrung erhöht das Einschalten eines erfahrenen Anwalts immer die Wahrscheinlichkeit, dass Sie sich am Ende durchsetzen. Wenn der Arbeitgeber selbst mit Anwälten arbeitet, haben Sie sonst oft wenig Chancen.

Zu beachten ist aber, dass im Arbeitsrecht im Regelfall jeder im ersten Rechtszug seine eigenen Anwaltskosten trägt. Das ist anders, als zum Beispiel in anderen Bereichen des Zivilrechts - dort muss der Verlierer für alles zahlen. Sollten Sie das Kostenrisiko für den Prozess nicht selbst tragen wollen, bietet Chevalier die Möglichkeit einer Vorfinanzierung. Bezahlen müssen Sie dann nur im Erfolgsfall.

Nahezu jeder dritte Erwachsene in Deutschland war einer Umfrage zufolge schon einmal Opfer von Mobbing. Allein 57 Prozent der Fälle finden dabei im Arbeitsumfeld statt. Dass Sie sich in Ihrer Karriere also einmal durch den Chef oder durch Kollegen gemobbt fühlen, ist gar nicht so unwahrscheinlich. Eine kurze Übersicht, wann man überhaupt von Mobbing spricht und wie Sie dagegen vorgehen können:

Wann handelt es sich um Mobbing?

Laut der allgemeinen Definition des Diplompsychologen Heinz Leymann werden Sie am Arbeitsplatz gemobbt, wenn Sie über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten einmal die Woche von Ihrem Chef oder Kollegen angegangen werden. Das geht von der Verbreitung von Gerüchten über Beleidigungen bis hin zu sexuellen Handgreiflichkeiten. Nach der Definition fallen darunter 45 verschiedene Punkte.

Laut der aktuell im Arbeitsrecht angewandten Definition des Landesarbeitsgerichts Thüringen handelt es sich (verkürzt) um Mobbing, wenn Sie fortgesetzt schikaniert, angefeindet oder diskriminiert werden - und das in einem so großen Ausmaß, dass Ihre Rechte, Ihr Ehrgefühl oder Ihre Gesundheit betroffen sind.

Die Richter in Thüringen gehen also an einer entscheidenden Stelle noch einen Schritt weiter als Leymann: Hätte Ihr Chef innerhalb eines Zeitraums von sechs Monaten Sie nur eine Woche lang nicht angegangen, wäre es nach dessen Definition streng genommen kein Mobbing mehr. Das Landesarbeitsgericht Thüringen hat diese Hürde gesenkt, weder muss der Zeitraum mindestens sechs Monate betragen, noch muss das Mobbing ununterbrochen stattfinden.

Allerdings haben die Richter auch angefügt, dass die Handlungen gegen Sie rechtswidrig sein müssen. Die Frage, ob das Verhalten Ihnen gegenüber also gegen Gesetze verstoßen hat, kann im Ernstfall erst vor Gericht entschieden werden.

Was kann ich tun, wenn ich mich gemobbt fühle?

Fühlen Sie sich durch Ihren Chef oder Ihre Kollegen gemobbt, sollten Sie sich auf jeden Fall Unterstützung suchen. Versuchen Sie das ganze erst ohne den Einsatz von Anwälten zu lösen. Gibt es in Ihrem Unternehmen zum Beispiel einen Personal- oder Betriebsrat, können sich an diesen wenden. Auch wohlgesonnene Kollegen können Ihnen unter Umständen helfen. Die Gewerkschaft Verdi empfiehlt zudem ein Mobbing-Tagebuch zu führen, in das Sie alle Angriffe eintragen. Damit können Sie selber genau dokumentieren wann etwas vorgefallen ist.  

Wenn Sie lieber mit jemanden sprechen wollen, der nicht im gleichen Unternehmen ist, gibt es auch externe Anlaufstellen. Das können zum Beispiel Mobbing-Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen oder die Gewerkschaft sein.

Hilft all dies nicht, sollten Sie sich einen Anwalt nehmen, der Ihre Rechte den mobbenden Kollegen oder der Firma gegenüber durchsetzt.

Was kann ich tun, wenn mir Mobbing vorgeworfen wird?

Wirft Ihnen ein Kollege Mobbing vor, sollten Sie diese Anschuldigung unbedingt ernstnehmen. Ein klärendes Gespräch - am besten in Anwesenheit von mindestens einer unparteiischen Person kann schon reichen. Bringt es keinen Erfolg sollten Sie überlegen, ob Sie sich mit einem Anwalt zusammensetzen. Im schlimmsten Fall kann Ihnen wegen Mobbing auch eine fristlose Kündigung drohen.

Wenn Sie sich unsicher sind, wie Sie sich in einem der beschriebenen Fälle verhalten sollten, können Sie eine kostenfreie Erstberatung von Chevalier in Anspruch nehmen. Nach unserer Erfahrung erhöht das Einschalten eines erfahrenen Anwalts immer die Wahrscheinlichkeit, dass Sie sich am Ende durchsetzen. Wenn der Arbeitgeber selbst mit Anwälten arbeitet, haben Sie sonst oft wenig Chancen.

Zu beachten ist aber, dass im Arbeitsrecht im Regelfall jeder im ersten Rechtszug seine eigenen Anwaltskosten trägt. Das ist anders, als zum Beispiel in anderen Bereichen des Zivilrechts - dort muss der Verlierer für alles zahlen. Sollten Sie das Kostenrisiko für den Prozess nicht selbst tragen wollen, bietet Chevalier die Möglichkeit einer Vorfinanzierung. Bezahlen müssen Sie dann nur im Erfolgsfall.

Sie benötigen Hilfe in einem Kündigungsfall?

Lassen Sie diesen kostenfrei durch Chevalier prüfen.

Sie benötigen Hilfe in einem Kündigungsfall?

Lassen Sie diesen kostenfrei durch Chevalier prüfen.