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Wer selbstständig tätig ist, der geht ein gewisses Risiko ein und verzichtet zum Beispiel auf Krankengeld und bezahlten Urlaub. Selbstständigkeit hat aber auch Vorteile, etwa die nicht mehr vorhandene Sozialversicherungspflicht, was heißt, dass man keine Beiträge abführen muss. Immer wieder versuchen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, mithilfe von Scheinselbstständigkeit das beste aus beiden Welten mitzunehmen. Nach manchen Schätzungen sind fast 20 Prozent der Selbstständigen in der einen oder anderen Form davon betroffen.

Was ist Scheinselbstständigkeit?

Scheinselbstständig sind Sie, wenn Sie nach allen rechtlichen Maßstäben ein sozialversicherungspflichtig Beschäftigter sind, sich jedoch offiziell als Selbstständigen bezeichnen. Hier kommt es auf eine Gesamtschau aller Umstände an.

Insbesondere zwei Bedingungen müssen erfüllt sein, damit Sie als scheinselbstständig gelten. Zum Einen müssen Sie in die Arbeitsorganisation eingegliedert sein, etwa wenn Sie einen festen Arbeitsplatz besitzen und Ihnen Überstunden vergütet werden. Zum anderen muss Ihr Arbeitgeber ein Weisungsrecht Ihnen gegenüber haben, etwa wenn er Ihre Arbeitszeit und Ihren Arbeitsort bestimmt. Sind beide erfüllt, sind Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit scheinselbstständig.

Sie können bei mehreren Stellen klären lassen, ob Sie scheinselbstständig sind. Sie können ein Anfragsverfahren bei Ihrer zuständigen Krankenkasse stellen, eine Klage beim Arbeitsgericht einreichen und dort eine Feststellung des Arbeitsverhältnisses verlangen oder beim Finanzamt fragen, wie bestimmte Leistungen steuerrechtlich zu behandeln sind.

Was kann der Arbeitgeber in so einem Fall von mir zurückfordern?

Sie müssen – unter bestimmten Umständen – den Arbeitnehmeranteil an die Sozialversicherung nachträglich entrichten. Nicht zurückfordern darf der Arbeitgeber den Mehrlohn, den er dem Scheinselbstständigen eventuell im Vergleich zu seinen „normalen“ Beschäftigten gezahlt hat. Auch die Umsatzsteuer, die er Ihnen unter Umständen überwiesen wurde, müssen Sie nicht zurückzahlen.

Welche Konsequenzen hat es für meinen Arbeitgeber, wenn bei mir Scheinselbstständigkeit festgestellt wird?

Zunächst werden Sie mit Feststellung der Scheinselbstständigkeit erst einmal zu einem ganz normale Beschäftigten. Dementsprechend haben Sie gegenüber dem Arbeitgeber nun unter Anderem Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, auf bezahlten Urlaub und auf Kündigungsschutz nach den gesetzlichen Vorgaben.

Der Arbeitgeber muss darüber hinaus nachträglich seinen Anteil an die Sozialversicherung abführen. Er kann von Ihnen zwar den Arbeitnehmeranteil einfordern, allerdings mit zwei Beschränkungen. Der Arbeitgeber muss den Anteil immer vom Lohn abziehen, er darf ihn nicht extra eintreiben. Ist das Arbeitsverhältnis beendet, kann er das nicht mehr. Darüber hinaus darf der Arbeitgeber den Abzug nur bei den nächsten drei Lohn- und Gehaltszahlungen nachholen.

Der Anspruch der Sozialversicherung gegenüber dem Arbeitgeber verjährt in der Regel erst nach vier Jahren, es sei denn, er hat die Beträge vorsätzlich zurückgehalten, also gewusst, dass Sie scheinselbstständig waren. Dann verjährt er erst nach 30 Jahren.

Wenn Sie sich unsicher sind, ob Sie scheinselbstständig sind und welche Folgen das hat, können Sie eine kostenfreie Erstberatung von Chevalier in Anspruch nehmen. Nach unserer Erfahrung erhöht das Einschalten eines erfahrenen Anwalts immer die Wahrscheinlichkeit, dass Sie sich am Ende durchsetzen. Wenn der Arbeitgeber selbst mit Anwälten arbeitet, haben Sie sonst oft wenig Chancen.

Zu beachten ist aber, dass im Arbeitsrecht im Regelfall jeder im ersten Rechtszug seine eigenen Anwaltskosten trägt. Das ist anders, als zum Beispiel in anderen Bereichen des Zivilrechts - dort muss der Verlierer für alles zahlen. Sollten Sie das Kostenrisiko für den Prozess nicht selbst tragen wollen, bietet Chevalier die Möglichkeit einer Vorfinanzierung. Bezahlen müssen Sie dann nur im Erfolgsfall.

Sie fragen sich ob Sie von Scheinselbstständigkeit betroffen sind?

Lassen Sie sich kostenfrei durch Chevalier beraten.

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Lassen Sie sich kostenfrei durch Chevalier beraten.

Wer selbstständig tätig ist, der geht ein gewisses Risiko ein und verzichtet zum Beispiel auf Krankengeld und bezahlten Urlaub. Selbstständigkeit hat aber auch Vorteile, etwa die nicht mehr vorhandene Sozialversicherungspflicht, was heißt, dass man keine Beiträge abführen muss. Immer wieder versuchen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, mithilfe von Scheinselbstständigkeit das beste aus beiden Welten mitzunehmen. Nach manchen Schätzungen sind fast 20 Prozent der Selbstständigen in der einen oder anderen Form davon betroffen.

Was ist Scheinselbstständigkeit?

Scheinselbstständig sind Sie, wenn Sie nach allen rechtlichen Maßstäben ein sozialversicherungspflichtig Beschäftigter sind, sich jedoch offiziell als Selbstständigen bezeichnen. Hier kommt es auf eine Gesamtschau aller Umstände an.

Insbesondere zwei Bedingungen müssen erfüllt sein, damit Sie als scheinselbstständig gelten. Zum Einen müssen Sie in die Arbeitsorganisation eingegliedert sein, etwa wenn Sie einen festen Arbeitsplatz besitzen und Ihnen Überstunden vergütet werden. Zum anderen muss Ihr Arbeitgeber ein Weisungsrecht Ihnen gegenüber haben, etwa wenn er Ihre Arbeitszeit und Ihren Arbeitsort bestimmt. Sind beide erfüllt, sind Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit scheinselbstständig.

Sie können bei mehreren Stellen klären lassen, ob Sie scheinselbstständig sind. Sie können ein Anfragsverfahren bei Ihrer zuständigen Krankenkasse stellen, eine Klage beim Arbeitsgericht einreichen und dort eine Feststellung des Arbeitsverhältnisses verlangen oder beim Finanzamt fragen, wie bestimmte Leistungen steuerrechtlich zu behandeln sind.

Was kann der Arbeitgeber in so einem Fall von mir zurückfordern?

Sie müssen – unter bestimmten Umständen – den Arbeitnehmeranteil an die Sozialversicherung nachträglich entrichten. Nicht zurückfordern darf der Arbeitgeber den Mehrlohn, den er dem Scheinselbstständigen eventuell im Vergleich zu seinen „normalen“ Beschäftigten gezahlt hat. Auch die Umsatzsteuer, die er Ihnen unter Umständen überwiesen wurde, müssen Sie nicht zurückzahlen.

Welche Konsequenzen hat es für meinen Arbeitgeber, wenn bei mir Scheinselbstständigkeit festgestellt wird?

Zunächst werden Sie mit Feststellung der Scheinselbstständigkeit erst einmal zu einem ganz normale Beschäftigten. Dementsprechend haben Sie gegenüber dem Arbeitgeber nun unter Anderem Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, auf bezahlten Urlaub und auf Kündigungsschutz nach den gesetzlichen Vorgaben.

Der Arbeitgeber muss darüber hinaus nachträglich seinen Anteil an die Sozialversicherung abführen. Er kann von Ihnen zwar den Arbeitnehmeranteil einfordern, allerdings mit zwei Beschränkungen. Der Arbeitgeber muss den Anteil immer vom Lohn abziehen, er darf ihn nicht extra eintreiben. Ist das Arbeitsverhältnis beendet, kann er das nicht mehr. Darüber hinaus darf der Arbeitgeber den Abzug nur bei den nächsten drei Lohn- und Gehaltszahlungen nachholen.

Der Anspruch der Sozialversicherung gegenüber dem Arbeitgeber verjährt in der Regel erst nach vier Jahren, es sei denn, er hat die Beträge vorsätzlich zurückgehalten, also gewusst, dass Sie scheinselbstständig waren. Dann verjährt er erst nach 30 Jahren.

Wenn Sie sich unsicher sind, ob Sie scheinselbstständig sind und welche Folgen das hat, können Sie eine kostenfreie Erstberatung von Chevalier in Anspruch nehmen. Nach unserer Erfahrung erhöht das Einschalten eines erfahrenen Anwalts immer die Wahrscheinlichkeit, dass Sie sich am Ende durchsetzen. Wenn der Arbeitgeber selbst mit Anwälten arbeitet, haben Sie sonst oft wenig Chancen.

Zu beachten ist aber, dass im Arbeitsrecht im Regelfall jeder im ersten Rechtszug seine eigenen Anwaltskosten trägt. Das ist anders, als zum Beispiel in anderen Bereichen des Zivilrechts - dort muss der Verlierer für alles zahlen. Sollten Sie das Kostenrisiko für den Prozess nicht selbst tragen wollen, bietet Chevalier die Möglichkeit einer Vorfinanzierung. Bezahlen müssen Sie dann nur im Erfolgsfall.

Wer selbstständig tätig ist, der geht ein gewisses Risiko ein und verzichtet zum Beispiel auf Krankengeld und bezahlten Urlaub. Selbstständigkeit hat aber auch Vorteile, etwa die nicht mehr vorhandene Sozialversicherungspflicht, was heißt, dass man keine Beiträge abführen muss. Immer wieder versuchen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, mithilfe von Scheinselbstständigkeit das beste aus beiden Welten mitzunehmen. Nach manchen Schätzungen sind fast 20 Prozent der Selbstständigen in der einen oder anderen Form davon betroffen.

Was ist Scheinselbstständigkeit?

Scheinselbstständig sind Sie, wenn Sie nach allen rechtlichen Maßstäben ein sozialversicherungspflichtig Beschäftigter sind, sich jedoch offiziell als Selbstständigen bezeichnen. Hier kommt es auf eine Gesamtschau aller Umstände an.

Insbesondere zwei Bedingungen müssen erfüllt sein, damit Sie als scheinselbstständig gelten. Zum Einen müssen Sie in die Arbeitsorganisation eingegliedert sein, etwa wenn Sie einen festen Arbeitsplatz besitzen und Ihnen Überstunden vergütet werden. Zum anderen muss Ihr Arbeitgeber ein Weisungsrecht Ihnen gegenüber haben, etwa wenn er Ihre Arbeitszeit und Ihren Arbeitsort bestimmt. Sind beide erfüllt, sind Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit scheinselbstständig.

Sie können bei mehreren Stellen klären lassen, ob Sie scheinselbstständig sind. Sie können ein Anfragsverfahren bei Ihrer zuständigen Krankenkasse stellen, eine Klage beim Arbeitsgericht einreichen und dort eine Feststellung des Arbeitsverhältnisses verlangen oder beim Finanzamt fragen, wie bestimmte Leistungen steuerrechtlich zu behandeln sind.

Was kann der Arbeitgeber in so einem Fall von mir zurückfordern?

Sie müssen – unter bestimmten Umständen – den Arbeitnehmeranteil an die Sozialversicherung nachträglich entrichten. Nicht zurückfordern darf der Arbeitgeber den Mehrlohn, den er dem Scheinselbstständigen eventuell im Vergleich zu seinen „normalen“ Beschäftigten gezahlt hat. Auch die Umsatzsteuer, die er Ihnen unter Umständen überwiesen wurde, müssen Sie nicht zurückzahlen.

Welche Konsequenzen hat es für meinen Arbeitgeber, wenn bei mir Scheinselbstständigkeit festgestellt wird?

Zunächst werden Sie mit Feststellung der Scheinselbstständigkeit erst einmal zu einem ganz normale Beschäftigten. Dementsprechend haben Sie gegenüber dem Arbeitgeber nun unter Anderem Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, auf bezahlten Urlaub und auf Kündigungsschutz nach den gesetzlichen Vorgaben.

Der Arbeitgeber muss darüber hinaus nachträglich seinen Anteil an die Sozialversicherung abführen. Er kann von Ihnen zwar den Arbeitnehmeranteil einfordern, allerdings mit zwei Beschränkungen. Der Arbeitgeber muss den Anteil immer vom Lohn abziehen, er darf ihn nicht extra eintreiben. Ist das Arbeitsverhältnis beendet, kann er das nicht mehr. Darüber hinaus darf der Arbeitgeber den Abzug nur bei den nächsten drei Lohn- und Gehaltszahlungen nachholen.

Der Anspruch der Sozialversicherung gegenüber dem Arbeitgeber verjährt in der Regel erst nach vier Jahren, es sei denn, er hat die Beträge vorsätzlich zurückgehalten, also gewusst, dass Sie scheinselbstständig waren. Dann verjährt er erst nach 30 Jahren.

Wenn Sie sich unsicher sind, ob Sie scheinselbstständig sind und welche Folgen das hat, können Sie eine kostenfreie Erstberatung von Chevalier in Anspruch nehmen. Nach unserer Erfahrung erhöht das Einschalten eines erfahrenen Anwalts immer die Wahrscheinlichkeit, dass Sie sich am Ende durchsetzen. Wenn der Arbeitgeber selbst mit Anwälten arbeitet, haben Sie sonst oft wenig Chancen.

Zu beachten ist aber, dass im Arbeitsrecht im Regelfall jeder im ersten Rechtszug seine eigenen Anwaltskosten trägt. Das ist anders, als zum Beispiel in anderen Bereichen des Zivilrechts - dort muss der Verlierer für alles zahlen. Sollten Sie das Kostenrisiko für den Prozess nicht selbst tragen wollen, bietet Chevalier die Möglichkeit einer Vorfinanzierung. Bezahlen müssen Sie dann nur im Erfolgsfall.

Sie fragen sich ob Sie von Scheinselbstständigkeit betroffen sind?

Lassen Sie sich kostenfrei durch Chevalier beraten.

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