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Wenn plötzlich eine Kündigung des Arbeitgebers vorliegt, ist man als Arbeitnehmer oft erst einmal geschockt. Für die meisten Arbeitnehmern ist es das erste Mal, dass eine Kündigung gegen sie ausgesprochen wird. Hier sind sechs Schritte, die Sie in einer solchen Situation beachten sollten.

1. Durchatmen!

Besonders wichtig ist es, einen kühlen Kopf zu bewahren. Denn dann werden Sie sich schnell bewusst, dass Sie sehr oft gute Chancen haben, dass die Kündigung gar nicht wirksam ist. Das heißt, Sie sind weiterhin angestellt und haben dementsprechend auch den Anspruch, weiterhin bezahlt zu werden. Der Arbeitgeber muss im Zweifel vor Gericht beweisen, dass die Kündigung wirklich notwendig ist – und das ist im deutschen Gesetz oftmals sehr schwierig.

2. Erst einmal nichts unterschreiben!

Zunächst gilt die Devise – Erst einmal nichts ungeprüft unterschreiben!

Wenn Sie einen Aufhebungsvertrag unterschreiben, heißt das oftmals, dass Sie sich dagegen später nicht mehr gerichtlich wehren können. Selbst wenn der Arbeitgeber ein scheinbar gutes Abfindungsangebot macht, ist das in der Regel nicht das Optimum, welches sich für Sie erstreiten lässt.

3. Ganz normal weiter zur Arbeit gehen!

Wenn der Arbeitgeber nicht konkret eine schriftliche Freistellung vom Arbeitsplatz ausspricht, dann sollten Sie sich am besten so verhalten, als würde das Arbeitsverhältnis weiterhin bestehen und ganz normal weiter am Arbeitsplatz erscheinen. Ansonsten könnten Sie dem Arbeitgeber Argumente liefern, die dieser später vor Gericht gegen Sie einsetzen kann. Diese Regelung gilt natürlich nicht, sofern Sie krankgeschrieben sind.

4. 3-Wochen-Frist beachten!

Wenn Sie gekündigt wurden, müssen Sie innerhalb von 3 Wochen nach Erhalt dieser Kündigung eine Kündigungsschutzklage beim zuständigen Arbeitsgericht einreichen – ansonsten gilt die Kündigung als angenommen. Wenn Sie also nicht 100% zufrieden mit dem Angebot des Arbeitgebers zur Aufhebung des Arbeitsverhältnisses sind, dann sollten Sie auf jeden Fall erwägen, gegen die Kündigung vorzugehen. Lassen Sie daher Ihre Kündigung immer so schnell wie möglich von Experten prüfen, um einzuschätzen, welche Möglichkeiten es für Sie gibt.

5. Verhandeln, verhandeln, verhandeln!

Nachdem die Kündigungsschutzklage fristgerecht eingereicht ist, geht es typischerweise in die Verhandlung. Der Arbeitgeber hat meist wenig Interesse daran, dass der Fall wirklich vor Gericht entschieden wird. Denn ein Gerichtsverfahren bedeutet Unsicherheit, StressKosten, eventuell schlechte Presse und auch das Risiko des Verlusts des Verfahrens, denn der Arbeitnehmerschutz ist in Deutschland sehr stark.

Daher sind Arbeitgeber oft bereit, erhebliche Summen zu zahlen, um ein Urteil mit ungewissem Ausgang zu vermeiden. Sie Summe, welche dabei gezahlt wird, ist die sogenannte Abfindung. In Deutschland werden ca. 95% aller Kündigungsschutzverfahren ohne Gerichtsentscheidung – also durch Verhandlung – gelöst.

6. Vor Gericht gewinnen!

Wenn Sie sich entscheiden, kein Abfindungs-Angebot des Arbeitgebers anzunehmen, geht es tatsächlich vor Gericht. Hier muss der Arbeitgeber dann beweisen, dass die Kündigung gerechtfertigt ist.

Oft gelingt dem Arbeitgeber keine ausreichende Begründung. Das Ergebnis ist dann die Feststellung, dass die Kündigung unwirksam war und der Arbeitnehmer weiterhin angestellt ist und dies auch seit der Kündigung schon war. Das heißt, dass in der Regel einiges an Gehalt nachgezahlt werden muss.

Außerdem will der Arbeitgeber oft nicht, dass der Arbeitnehmer weiterhin in dessen Betrieb arbeitet, denn die Motivation des Mitarbeiters ist nach einer Kündigung oft schwächer. Daher wird der Arbeitnehmer meistens freigestellt oder es wird eine neue Kündigung ausgesprochen. Dann geht der Prozess wieder von vorne los. Das muss Ihnen aber keine Sorge bereiten – denn je verzweifelter der Arbeitgeber versucht, Ihr Arbeitsverhältnis zu beenden, desto höher ist wahrscheinlich auch dessen Bereitschaft, eine hohe Abfindung zu zahlen.

Sie benötigen Hilfe in einem Kündigungsfall?

Teilen Sie uns Ihren Fall mit und wir erläutern Ihnen gern kostenfrei Ihre Möglichkeiten.

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Wenn plötzlich eine Kündigung des Arbeitgebers vorliegt, ist man als Arbeitnehmer oft erst einmal geschockt. Für die meisten Arbeitnehmern ist es das erste Mal, dass eine Kündigung gegen sie ausgesprochen wird. Hier sind sechs Schritte, die Sie in einer solchen Situation beachten sollten.

1. Durchatmen!

Besonders wichtig ist es, einen kühlen Kopf zu bewahren. Denn dann werden Sie sich schnell bewusst, dass Sie sehr oft gute Chancen haben, dass die Kündigung gar nicht wirksam ist. Das heißt, Sie sind weiterhin angestellt und haben dementsprechend auch den Anspruch, weiterhin bezahlt zu werden. Der Arbeitgeber muss im Zweifel vor Gericht beweisen, dass die Kündigung wirklich notwendig ist – und das ist im deutschen Gesetz oftmals sehr schwierig.

2. Erst einmal nichts unterschreiben!

Zunächst gilt die Devise – Erst einmal nichts ungeprüft unterschreiben!

Wenn Sie einen Aufhebungsvertrag unterschreiben, heißt das oftmals, dass Sie sich dagegen später nicht mehr gerichtlich wehren können. Selbst wenn der Arbeitgeber ein scheinbar gutes Abfindungsangebot macht, ist das in der Regel nicht das Optimum, welches sich für Sie erstreiten lässt.

3. Ganz normal weiter zur Arbeit gehen!

Wenn der Arbeitgeber nicht konkret eine schriftliche Freistellung vom Arbeitsplatz ausspricht, dann sollten Sie sich am besten so verhalten, als würde das Arbeitsverhältnis weiterhin bestehen und ganz normal weiter am Arbeitsplatz erscheinen. Ansonsten könnten Sie dem Arbeitgeber Argumente liefern, die dieser später vor Gericht gegen Sie einsetzen kann. Diese Regelung gilt natürlich nicht, sofern Sie krankgeschrieben sind.

4. 3-Wochen-Frist beachten!

Wenn Sie gekündigt wurden, müssen Sie innerhalb von 3 Wochen nach Erhalt dieser Kündigung eine Kündigungsschutzklage beim zuständigen Arbeitsgericht einreichen – ansonsten gilt die Kündigung als angenommen. Wenn Sie also nicht 100% zufrieden mit dem Angebot des Arbeitgebers zur Aufhebung des Arbeitsverhältnisses sind, dann sollten Sie auf jeden Fall erwägen, gegen die Kündigung vorzugehen. Lassen Sie daher Ihre Kündigung immer so schnell wie möglich von Experten prüfen, um einzuschätzen, welche Möglichkeiten es für Sie gibt.

5. Verhandeln, verhandeln, verhandeln!

Nachdem die Kündigungsschutzklage fristgerecht eingereicht ist, geht es typischerweise in die Verhandlung. Der Arbeitgeber hat meist wenig Interesse daran, dass der Fall wirklich vor Gericht entschieden wird. Denn ein Gerichtsverfahren bedeutet Unsicherheit, StressKosten, eventuell schlechte Presse und auch das Risiko des Verlusts des Verfahrens, denn der Arbeitnehmerschutz ist in Deutschland sehr stark.

Daher sind Arbeitgeber oft bereit, erhebliche Summen zu zahlen, um ein Urteil mit ungewissem Ausgang zu vermeiden. Sie Summe, welche dabei gezahlt wird, ist die sogenannte Abfindung. In Deutschland werden ca. 95% aller Kündigungsschutzverfahren ohne Gerichtsentscheidung – also durch Verhandlung – gelöst.

6. Vor Gericht gewinnen!

Wenn Sie sich entscheiden, kein Abfindungs-Angebot des Arbeitgebers anzunehmen, geht es tatsächlich vor Gericht. Hier muss der Arbeitgeber dann beweisen, dass die Kündigung gerechtfertigt ist.

Oft gelingt dem Arbeitgeber keine ausreichende Begründung. Das Ergebnis ist dann die Feststellung, dass die Kündigung unwirksam war und der Arbeitnehmer weiterhin angestellt ist und dies auch seit der Kündigung schon war. Das heißt, dass in der Regel einiges an Gehalt nachgezahlt werden muss.

Außerdem will der Arbeitgeber oft nicht, dass der Arbeitnehmer weiterhin in dessen Betrieb arbeitet, denn die Motivation des Mitarbeiters ist nach einer Kündigung oft schwächer. Daher wird der Arbeitnehmer meistens freigestellt oder es wird eine neue Kündigung ausgesprochen. Dann geht der Prozess wieder von vorne los. Das muss Ihnen aber keine Sorge bereiten – denn je verzweifelter der Arbeitgeber versucht, Ihr Arbeitsverhältnis zu beenden, desto höher ist wahrscheinlich auch dessen Bereitschaft, eine hohe Abfindung zu zahlen.

Wenn plötzlich eine Kündigung des Arbeitgebers vorliegt, ist man als Arbeitnehmer oft erst einmal geschockt. Für die meisten Arbeitnehmern ist es das erste Mal, dass eine Kündigung gegen sie ausgesprochen wird. Hier sind sechs Schritte, die Sie in einer solchen Situation beachten sollten.

1. Durchatmen!

Besonders wichtig ist es, einen kühlen Kopf zu bewahren. Denn dann werden Sie sich schnell bewusst, dass Sie sehr oft gute Chancen haben, dass die Kündigung gar nicht wirksam ist. Das heißt, Sie sind weiterhin angestellt und haben dementsprechend auch den Anspruch, weiterhin bezahlt zu werden. Der Arbeitgeber muss im Zweifel vor Gericht beweisen, dass die Kündigung wirklich notwendig ist – und das ist im deutschen Gesetz oftmals sehr schwierig.

2. Erst einmal nichts unterschreiben!

Zunächst gilt die Devise – Erst einmal nichts ungeprüft unterschreiben!

Wenn Sie einen Aufhebungsvertrag unterschreiben, heißt das oftmals, dass Sie sich dagegen später nicht mehr gerichtlich wehren können. Selbst wenn der Arbeitgeber ein scheinbar gutes Abfindungsangebot macht, ist das in der Regel nicht das Optimum, welches sich für Sie erstreiten lässt.

3. Ganz normal weiter zur Arbeit gehen!

Wenn der Arbeitgeber nicht konkret eine schriftliche Freistellung vom Arbeitsplatz ausspricht, dann sollten Sie sich am besten so verhalten, als würde das Arbeitsverhältnis weiterhin bestehen und ganz normal weiter am Arbeitsplatz erscheinen. Ansonsten könnten Sie dem Arbeitgeber Argumente liefern, die dieser später vor Gericht gegen Sie einsetzen kann. Diese Regelung gilt natürlich nicht, sofern Sie krankgeschrieben sind.

4. 3-Wochen-Frist beachten!

Wenn Sie gekündigt wurden, müssen Sie innerhalb von 3 Wochen nach Erhalt dieser Kündigung eine Kündigungsschutzklage beim zuständigen Arbeitsgericht einreichen – ansonsten gilt die Kündigung als angenommen. Wenn Sie also nicht 100% zufrieden mit dem Angebot des Arbeitgebers zur Aufhebung des Arbeitsverhältnisses sind, dann sollten Sie auf jeden Fall erwägen, gegen die Kündigung vorzugehen. Lassen Sie daher Ihre Kündigung immer so schnell wie möglich von Experten prüfen, um einzuschätzen, welche Möglichkeiten es für Sie gibt.

5. Verhandeln, verhandeln, verhandeln!

Nachdem die Kündigungsschutzklage fristgerecht eingereicht ist, geht es typischerweise in die Verhandlung. Der Arbeitgeber hat meist wenig Interesse daran, dass der Fall wirklich vor Gericht entschieden wird. Denn ein Gerichtsverfahren bedeutet Unsicherheit, StressKosten, eventuell schlechte Presse und auch das Risiko des Verlusts des Verfahrens, denn der Arbeitnehmerschutz ist in Deutschland sehr stark.

Daher sind Arbeitgeber oft bereit, erhebliche Summen zu zahlen, um ein Urteil mit ungewissem Ausgang zu vermeiden. Sie Summe, welche dabei gezahlt wird, ist die sogenannte Abfindung. In Deutschland werden ca. 95% aller Kündigungsschutzverfahren ohne Gerichtsentscheidung – also durch Verhandlung – gelöst.

6. Vor Gericht gewinnen!

Wenn Sie sich entscheiden, kein Abfindungs-Angebot des Arbeitgebers anzunehmen, geht es tatsächlich vor Gericht. Hier muss der Arbeitgeber dann beweisen, dass die Kündigung gerechtfertigt ist.

Oft gelingt dem Arbeitgeber keine ausreichende Begründung. Das Ergebnis ist dann die Feststellung, dass die Kündigung unwirksam war und der Arbeitnehmer weiterhin angestellt ist und dies auch seit der Kündigung schon war. Das heißt, dass in der Regel einiges an Gehalt nachgezahlt werden muss.

Außerdem will der Arbeitgeber oft nicht, dass der Arbeitnehmer weiterhin in dessen Betrieb arbeitet, denn die Motivation des Mitarbeiters ist nach einer Kündigung oft schwächer. Daher wird der Arbeitnehmer meistens freigestellt oder es wird eine neue Kündigung ausgesprochen. Dann geht der Prozess wieder von vorne los. Das muss Ihnen aber keine Sorge bereiten – denn je verzweifelter der Arbeitgeber versucht, Ihr Arbeitsverhältnis zu beenden, desto höher ist wahrscheinlich auch dessen Bereitschaft, eine hohe Abfindung zu zahlen.

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