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Wissen

Egal ob Sie selbst kündigen wollen oder Ihr Arbeitgeber Ihnen kündigt: Dabei sind stets Fristen einzuhalten. Grundsätzlich gilt: von heute auf morgen verliert niemand seine Stelle. Wie lange die Fristen sind, dass ist allerdings sehr unterschiedlich.

Kündigungsfristen für Arbeitnehmer

Zuerst müssen Sie feststellen, wo Ihre Kündigungsfristen festgehalten sind. Das kann im Arbeitsvertrag sein, in einem Tarifvertrag – sofern sie tarifgebunden beschäftigt sind – oder im Gesetz.

Nach dem Gesetz darf jeder Arbeitnehmer mit vier Wochen Frist kündigen, stets zum 15. oder zum Ende des Kalendermonats. Eine Ausnahme gilt in der Probezeit, dann dürfen Sie auch mit zwei Wochen Vorlauf kündigen, zu jedem beliebigen Tag. Im Arbeitsvertrag kann theoretisch eine längere Frist festgelegt werden, hier sind den Vertragsparteien keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist nur, dass die Frist für den Arbeitnehmer nicht länger ist als für den Arbeitgeber, ansonsten wäre die Regelung unwirksam.

Kündigungsfristen für Arbeitgeber

Für Ihren Arbeitgeber sind die Vorgaben nicht so einfach. Er muss auch beachten, wie lange Sie schon bei ihm beschäftigt sind. Denn je länger Sie im Betrieb sind, desto länger wird auch Ihre Kündigungsfrist. In den ersten zwei Jahren gilt auch für den Arbeitgeber die vier-Wochen-Frist. Danach steigt sie aber, nach fünf Jahren liegt sie schon bei zwei Monaten, nach zehn Jahren Betriebszugehörigkeit bei vier Monaten, nach 20 Jahren dann bei sieben. Viele Arbeitgeber legen im Arbeitsvertrag fest, dass diese dynamischen Kündigungsfristen auch für den Arbeitnehmer gelten. So lange die Anhebung parallel vorgenommen wird, ist das auch rechtens. Sie als Arbeitnehmer müssen dem allerdings zustimmen, im Alleingang darf der Arbeitnehmer das nicht bestimmen.

Tarifverträge

Wenn Sie einer tarifgebundenen Beschäftigung nachgehen, dann gelten sowohl für Sie als auch für Ihren Arbeitgeber die im Tarifvertrag festgehaltenen Kündigungsfristen. Die können von den gesetzlichen Vorgaben abweichen und theoretisch auch kürzer sein. Für Beschäftigte in der Gebäudereinigung beträgt sie zum Beispiel nur zwei Wochen.

Auch Kündigungstermine können im Tarifvertrag anders als im Gesetz festgelegt sein. Genauso kann dort stehen, dass Sie eine länger Kündigungsfrist genießen, wenn Sie lange zum Betrieb gehören.

Wenn Ihr Arbeitsvertrag und Ihr Tarifvertrag sich bei den Kündigungsterminen widersprechen, dann gilt die für Sie günstigere Variante. Damit ist im Normalfall die längere Kündigungsfrist gemeint, da der Arbeitnehmer meist ein größeres Interesse am Fortbestand des Arbeitsverhältnisses hat.

Unwirksame Kündigung

Wenn Ihre eigene Kündigung oder die Ihres Arbeitgebers eine falsch berechnete Kündigungsfrist enthält, kann sie unwirksam sein. Manchmal greift die Kündigung dann aber trotzdem. Zum Beispiel, wenn sich aus dem Zusammenhang ergibt, dass die Person, die gekündigt hat, die Fristen eigentlich einhalten wollte.

Enthält die Kündigung zum Beispiel das Wort „fristgemäß“, geht man allgemein davon aus, weswegen sie dann zum nächsten rechtmäßigen Termin wirksam ist. Auch wenn anstelle eines konkreten Datums vom „nächstmöglichen Termin“ gesprochen wird, greift die Kündigung in der Regel zum nächstmöglichen rechtmäßigen Zeitpunkt.

Ist all das nicht erfüllt, sollten Sie als gekündigter Arbeitnehmer möglichst eine Kündigungsschutzklage erheben, am besten innerhalb von drei Wochen nach Eingang der Kündigung. Tun Sie das nicht, akzeptieren Sie die Beendigung des Arbeitsverhältnisses zum falschen Datum.

Wenn Sie sich unsicher sind, ob Ihre Kündigung rechtmäßig ist, können Sie die kostenfreie Erstberatung von Chevalier in Anspruch nehmen. In unserer Erfahrung erhöht das Einschalten von externen Experten immer die Wahrscheinlichkeit, dass Sie sich am Ende durchzusetzen. Wenn der Arbeitgeber selbst mit Anwälten arbeitet, haben Sie sonst oft wenig Chancen.

Zu beachten ist aber, dass im Arbeitsrecht jeder seine eigenen Anwalts- und Gerichtskosten trägt. Das ist anders, als zum Beispiel im Zivilrecht - dort muss der Verlierer für alles zahlen. Sollten Sie das Kostenrisiko für den Prozess nicht selbst tragen möchten, bietet Chevalier die Möglichkeit, den Prozess vorzufinanzieren. Bezahlen müssen Sie dann nur im Erfolgsfall.

Sie haben eine Kündigung erhalten?

Lassen Sie diese kostenfrei durch Chevalier prüfen.

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Egal ob Sie selbst kündigen wollen oder Ihr Arbeitgeber Ihnen kündigt: Dabei sind stets Fristen einzuhalten. Grundsätzlich gilt: von heute auf morgen verliert niemand seine Stelle. Wie lange die Fristen sind, dass ist allerdings sehr unterschiedlich.

Kündigungsfristen für Arbeitnehmer

Zuerst müssen Sie feststellen, wo Ihre Kündigungsfristen festgehalten sind. Das kann im Arbeitsvertrag sein, in einem Tarifvertrag – sofern sie tarifgebunden beschäftigt sind – oder im Gesetz.

Nach dem Gesetz darf jeder Arbeitnehmer mit vier Wochen Frist kündigen, stets zum 15. oder zum Ende des Kalendermonats. Eine Ausnahme gilt in der Probezeit, dann dürfen Sie auch mit zwei Wochen Vorlauf kündigen, zu jedem beliebigen Tag. Im Arbeitsvertrag kann theoretisch eine längere Frist festgelegt werden, hier sind den Vertragsparteien keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist nur, dass die Frist für den Arbeitnehmer nicht länger ist als für den Arbeitgeber, ansonsten wäre die Regelung unwirksam.

Kündigungsfristen für Arbeitgeber

Für Ihren Arbeitgeber sind die Vorgaben nicht so einfach. Er muss auch beachten, wie lange Sie schon bei ihm beschäftigt sind. Denn je länger Sie im Betrieb sind, desto länger wird auch Ihre Kündigungsfrist. In den ersten zwei Jahren gilt auch für den Arbeitgeber die vier-Wochen-Frist. Danach steigt sie aber, nach fünf Jahren liegt sie schon bei zwei Monaten, nach zehn Jahren Betriebszugehörigkeit bei vier Monaten, nach 20 Jahren dann bei sieben. Viele Arbeitgeber legen im Arbeitsvertrag fest, dass diese dynamischen Kündigungsfristen auch für den Arbeitnehmer gelten. So lange die Anhebung parallel vorgenommen wird, ist das auch rechtens. Sie als Arbeitnehmer müssen dem allerdings zustimmen, im Alleingang darf der Arbeitnehmer das nicht bestimmen.

Tarifverträge

Wenn Sie einer tarifgebundenen Beschäftigung nachgehen, dann gelten sowohl für Sie als auch für Ihren Arbeitgeber die im Tarifvertrag festgehaltenen Kündigungsfristen. Die können von den gesetzlichen Vorgaben abweichen und theoretisch auch kürzer sein. Für Beschäftigte in der Gebäudereinigung beträgt sie zum Beispiel nur zwei Wochen.

Auch Kündigungstermine können im Tarifvertrag anders als im Gesetz festgelegt sein. Genauso kann dort stehen, dass Sie eine länger Kündigungsfrist genießen, wenn Sie lange zum Betrieb gehören.

Wenn Ihr Arbeitsvertrag und Ihr Tarifvertrag sich bei den Kündigungsterminen widersprechen, dann gilt die für Sie günstigere Variante. Damit ist im Normalfall die längere Kündigungsfrist gemeint, da der Arbeitnehmer meist ein größeres Interesse am Fortbestand des Arbeitsverhältnisses hat.

Unwirksame Kündigung

Wenn Ihre eigene Kündigung oder die Ihres Arbeitgebers eine falsch berechnete Kündigungsfrist enthält, kann sie unwirksam sein. Manchmal greift die Kündigung dann aber trotzdem. Zum Beispiel, wenn sich aus dem Zusammenhang ergibt, dass die Person, die gekündigt hat, die Fristen eigentlich einhalten wollte.

Enthält die Kündigung zum Beispiel das Wort „fristgemäß“, geht man allgemein davon aus, weswegen sie dann zum nächsten rechtmäßigen Termin wirksam ist. Auch wenn anstelle eines konkreten Datums vom „nächstmöglichen Termin“ gesprochen wird, greift die Kündigung in der Regel zum nächstmöglichen rechtmäßigen Zeitpunkt.

Ist all das nicht erfüllt, sollten Sie als gekündigter Arbeitnehmer möglichst eine Kündigungsschutzklage erheben, am besten innerhalb von drei Wochen nach Eingang der Kündigung. Tun Sie das nicht, akzeptieren Sie die Beendigung des Arbeitsverhältnisses zum falschen Datum.

Wenn Sie sich unsicher sind, ob Ihre Kündigung rechtmäßig ist, können Sie die kostenfreie Erstberatung von Chevalier in Anspruch nehmen. In unserer Erfahrung erhöht das Einschalten von externen Experten immer die Wahrscheinlichkeit, dass Sie sich am Ende durchzusetzen. Wenn der Arbeitgeber selbst mit Anwälten arbeitet, haben Sie sonst oft wenig Chancen.

Zu beachten ist aber, dass im Arbeitsrecht jeder seine eigenen Anwalts- und Gerichtskosten trägt. Das ist anders, als zum Beispiel im Zivilrecht - dort muss der Verlierer für alles zahlen. Sollten Sie das Kostenrisiko für den Prozess nicht selbst tragen möchten, bietet Chevalier die Möglichkeit, den Prozess vorzufinanzieren. Bezahlen müssen Sie dann nur im Erfolgsfall.

Egal ob Sie selbst kündigen wollen oder Ihr Arbeitgeber Ihnen kündigt: Dabei sind stets Fristen einzuhalten. Grundsätzlich gilt: von heute auf morgen verliert niemand seine Stelle. Wie lange die Fristen sind, dass ist allerdings sehr unterschiedlich.

Kündigungsfristen für Arbeitnehmer

Zuerst müssen Sie feststellen, wo Ihre Kündigungsfristen festgehalten sind. Das kann im Arbeitsvertrag sein, in einem Tarifvertrag – sofern sie tarifgebunden beschäftigt sind – oder im Gesetz.

Nach dem Gesetz darf jeder Arbeitnehmer mit vier Wochen Frist kündigen, stets zum 15. oder zum Ende des Kalendermonats. Eine Ausnahme gilt in der Probezeit, dann dürfen Sie auch mit zwei Wochen Vorlauf kündigen, zu jedem beliebigen Tag. Im Arbeitsvertrag kann theoretisch eine längere Frist festgelegt werden, hier sind den Vertragsparteien keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist nur, dass die Frist für den Arbeitnehmer nicht länger ist als für den Arbeitgeber, ansonsten wäre die Regelung unwirksam.

Kündigungsfristen für Arbeitgeber

Für Ihren Arbeitgeber sind die Vorgaben nicht so einfach. Er muss auch beachten, wie lange Sie schon bei ihm beschäftigt sind. Denn je länger Sie im Betrieb sind, desto länger wird auch Ihre Kündigungsfrist. In den ersten zwei Jahren gilt auch für den Arbeitgeber die vier-Wochen-Frist. Danach steigt sie aber, nach fünf Jahren liegt sie schon bei zwei Monaten, nach zehn Jahren Betriebszugehörigkeit bei vier Monaten, nach 20 Jahren dann bei sieben. Viele Arbeitgeber legen im Arbeitsvertrag fest, dass diese dynamischen Kündigungsfristen auch für den Arbeitnehmer gelten. So lange die Anhebung parallel vorgenommen wird, ist das auch rechtens. Sie als Arbeitnehmer müssen dem allerdings zustimmen, im Alleingang darf der Arbeitnehmer das nicht bestimmen.

Tarifverträge

Wenn Sie einer tarifgebundenen Beschäftigung nachgehen, dann gelten sowohl für Sie als auch für Ihren Arbeitgeber die im Tarifvertrag festgehaltenen Kündigungsfristen. Die können von den gesetzlichen Vorgaben abweichen und theoretisch auch kürzer sein. Für Beschäftigte in der Gebäudereinigung beträgt sie zum Beispiel nur zwei Wochen.

Auch Kündigungstermine können im Tarifvertrag anders als im Gesetz festgelegt sein. Genauso kann dort stehen, dass Sie eine länger Kündigungsfrist genießen, wenn Sie lange zum Betrieb gehören.

Wenn Ihr Arbeitsvertrag und Ihr Tarifvertrag sich bei den Kündigungsterminen widersprechen, dann gilt die für Sie günstigere Variante. Damit ist im Normalfall die längere Kündigungsfrist gemeint, da der Arbeitnehmer meist ein größeres Interesse am Fortbestand des Arbeitsverhältnisses hat.

Unwirksame Kündigung

Wenn Ihre eigene Kündigung oder die Ihres Arbeitgebers eine falsch berechnete Kündigungsfrist enthält, kann sie unwirksam sein. Manchmal greift die Kündigung dann aber trotzdem. Zum Beispiel, wenn sich aus dem Zusammenhang ergibt, dass die Person, die gekündigt hat, die Fristen eigentlich einhalten wollte.

Enthält die Kündigung zum Beispiel das Wort „fristgemäß“, geht man allgemein davon aus, weswegen sie dann zum nächsten rechtmäßigen Termin wirksam ist. Auch wenn anstelle eines konkreten Datums vom „nächstmöglichen Termin“ gesprochen wird, greift die Kündigung in der Regel zum nächstmöglichen rechtmäßigen Zeitpunkt.

Ist all das nicht erfüllt, sollten Sie als gekündigter Arbeitnehmer möglichst eine Kündigungsschutzklage erheben, am besten innerhalb von drei Wochen nach Eingang der Kündigung. Tun Sie das nicht, akzeptieren Sie die Beendigung des Arbeitsverhältnisses zum falschen Datum.

Wenn Sie sich unsicher sind, ob Ihre Kündigung rechtmäßig ist, können Sie die kostenfreie Erstberatung von Chevalier in Anspruch nehmen. In unserer Erfahrung erhöht das Einschalten von externen Experten immer die Wahrscheinlichkeit, dass Sie sich am Ende durchzusetzen. Wenn der Arbeitgeber selbst mit Anwälten arbeitet, haben Sie sonst oft wenig Chancen.

Zu beachten ist aber, dass im Arbeitsrecht jeder seine eigenen Anwalts- und Gerichtskosten trägt. Das ist anders, als zum Beispiel im Zivilrecht - dort muss der Verlierer für alles zahlen. Sollten Sie das Kostenrisiko für den Prozess nicht selbst tragen möchten, bietet Chevalier die Möglichkeit, den Prozess vorzufinanzieren. Bezahlen müssen Sie dann nur im Erfolgsfall.

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