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Wer seinen Job verliert, hat oft Chancen auf eine Abfindung. Manchmal zahlt der Arbeitgeber die freiwillig, etwa als Teil eines Aufhebungsvertrages. In anderen Fällen einigen sich erst Arbeitgeber und Arbeitnehmer vor Gericht darauf. Ähnlich wie das reguläre Arbeitseinkommen müssen Sie als Arbeitnehmer aber auch die Abfindung versteuern. Häufig ist diese relativ hoch, was die zu zahlende Steuer im Jahr der Abfindung extrem in die Höhe treiben würde. Der Gesetzgeber hat deswegen mit der Fünftel-Regelung eine Möglichkeit geschaffen, die Abfindung über mehrere Jahre verteilt zu versteuern. Allerdings gibt es dabei einige Dinge zu beachten.

Wie funktioniert die Fünftel-Regelung?

Eine Abfindung gilt steuerrechtlich als außerordentliche Einkunft, weswegen nicht dieselben Regeln wie bei normalen Lohneinkünften gelten. Seitdem der Gesetzgeber 2006 die Fünftel-Regelung eingeführt hat, dürfen Sie deshalb die Steuerzahlung für Ihre Abfindung über fünf Jahre verteilen – vorher waren Abfindungen sogar komplett steuerfrei.

Da die Einkommenssteuersätze mit dem Einkommen steigen, können Sie so Steuern sparen. So zahlt ein Verheirateter mit 40.000 Euro Jahreseinkommen gut 5000 Euro Steuern. Verdient er 60.000 Euro, muss er schon mehr als 11.000 Euro zahlen.

Nehmen wir nun an, das Sie im Jahr der Abfindungsvereinbarung 40.000 Euro verdient haben. Müssten Sie jetzt eine Abfindung in Höhe von 20.000 Euro dazurechnen, würde dies Ihren Einkommensteuersatz mehr als verdoppeln, dieser würde dann aber für das gesamte Einkommen greifen. Durch die Fünftel-Regelung muss Sie aber nur 44.000 Euro versteuern (Einkommen + Ein Fünftel der Abfindung), was in einem niedrigeren Steuersatz resultiert.

Welche Ausnahmen gibt es?

Bei einer schon im Arbeitsvertrag vereinbarten Abfindung greift die Fünftel-Regelung allerdings nicht. Entschädigungszahlungen bei einer Versetzung innerhalb des Unternehmens sind auch nicht von der Fünftel-Regelung betroffen. Auch nachträglich ausgezahltes Gehalt oder Boni gelten nicht als Abfindung im Sinne der Fünftel-Regelung.

Wenn der Arbeitgeber die Abfindung in mehreren Raten auszahlt, können Sie die Regelung ebenfalls nicht nutzen. Eine Ausnahme gibt es nur, wenn die erste Rate 90 Prozent oder mehr der Abfindungssumme umfasst.

Ist es wichtig, wer das Arbeitsverhältnis aufgelöst hat?

Mittlerweile ist das egal. Lange galt, dass Sie als Arbeitnehmer die Kündigung nicht selbst herbeiführen oder ihr zugestimmt haben durften. Hatten Sie gewissermaßen „freiwillig“ auf Ihre Lohneinkünfte verzichtet, mussten Sie die Abfindung wie Ihr Regeleinkommen versteuern. Nur wenn Sie nachweisen konnten, dass Sie bei der Entscheidung unter Druck standen, sah dies anders aus. In 2018 erklärte der Bundesfinanzhof aber, dass dieser Nachweis nicht mehr nötig sei. Es ist also nicht mehr wichtig, wie die Abfindungsvereinbarung zustande kam.

Wenn Sie sich in solchen Fragen unsicher sind, können Sie eine kostenfreie Erstberatung von Chevalier in Anspruch nehmen. Nach unserer Erfahrung erhöht das Einschalten eines erfahrenen Anwalts immer die Wahrscheinlichkeit, dass Sie sich am Ende durchsetzen. Wenn der Arbeitgeber selbst mit Anwälten arbeitet, haben Sie sonst oft wenig Chancen.

Zu beachten ist aber, dass im Arbeitsrecht im Regelfall jeder im ersten Rechtszug seine eigenen Anwaltskosten trägt. Das ist anders, als zum Beispiel in anderen Bereichen des Zivilrechts - dort muss der Verlierer für alles zahlen. Sollten Sie das Kostenrisiko für den Prozess nicht selbst tragen wollen, bietet Chevalier die Möglichkeit einer Vorfinanzierung. Bezahlen müssen Sie dann nur im Erfolgsfall.

Sie möchten eine Abfindung erhalten?

Lassen Sie Ihren Fall jetzt kostenfrei durch Chevalier prüfen.

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Wer seinen Job verliert, hat oft Chancen auf eine Abfindung. Manchmal zahlt der Arbeitgeber die freiwillig, etwa als Teil eines Aufhebungsvertrages. In anderen Fällen einigen sich erst Arbeitgeber und Arbeitnehmer vor Gericht darauf. Ähnlich wie das reguläre Arbeitseinkommen müssen Sie als Arbeitnehmer aber auch die Abfindung versteuern. Häufig ist diese relativ hoch, was die zu zahlende Steuer im Jahr der Abfindung extrem in die Höhe treiben würde. Der Gesetzgeber hat deswegen mit der Fünftel-Regelung eine Möglichkeit geschaffen, die Abfindung über mehrere Jahre verteilt zu versteuern. Allerdings gibt es dabei einige Dinge zu beachten.

Wie funktioniert die Fünftel-Regelung?

Eine Abfindung gilt steuerrechtlich als außerordentliche Einkunft, weswegen nicht dieselben Regeln wie bei normalen Lohneinkünften gelten. Seitdem der Gesetzgeber 2006 die Fünftel-Regelung eingeführt hat, dürfen Sie deshalb die Steuerzahlung für Ihre Abfindung über fünf Jahre verteilen – vorher waren Abfindungen sogar komplett steuerfrei.

Da die Einkommenssteuersätze mit dem Einkommen steigen, können Sie so Steuern sparen. So zahlt ein Verheirateter mit 40.000 Euro Jahreseinkommen gut 5000 Euro Steuern. Verdient er 60.000 Euro, muss er schon mehr als 11.000 Euro zahlen.

Nehmen wir nun an, das Sie im Jahr der Abfindungsvereinbarung 40.000 Euro verdient haben. Müssten Sie jetzt eine Abfindung in Höhe von 20.000 Euro dazurechnen, würde dies Ihren Einkommensteuersatz mehr als verdoppeln, dieser würde dann aber für das gesamte Einkommen greifen. Durch die Fünftel-Regelung muss Sie aber nur 44.000 Euro versteuern (Einkommen + Ein Fünftel der Abfindung), was in einem niedrigeren Steuersatz resultiert.

Welche Ausnahmen gibt es?

Bei einer schon im Arbeitsvertrag vereinbarten Abfindung greift die Fünftel-Regelung allerdings nicht. Entschädigungszahlungen bei einer Versetzung innerhalb des Unternehmens sind auch nicht von der Fünftel-Regelung betroffen. Auch nachträglich ausgezahltes Gehalt oder Boni gelten nicht als Abfindung im Sinne der Fünftel-Regelung.

Wenn der Arbeitgeber die Abfindung in mehreren Raten auszahlt, können Sie die Regelung ebenfalls nicht nutzen. Eine Ausnahme gibt es nur, wenn die erste Rate 90 Prozent oder mehr der Abfindungssumme umfasst.

Ist es wichtig, wer das Arbeitsverhältnis aufgelöst hat?

Mittlerweile ist das egal. Lange galt, dass Sie als Arbeitnehmer die Kündigung nicht selbst herbeiführen oder ihr zugestimmt haben durften. Hatten Sie gewissermaßen „freiwillig“ auf Ihre Lohneinkünfte verzichtet, mussten Sie die Abfindung wie Ihr Regeleinkommen versteuern. Nur wenn Sie nachweisen konnten, dass Sie bei der Entscheidung unter Druck standen, sah dies anders aus. In 2018 erklärte der Bundesfinanzhof aber, dass dieser Nachweis nicht mehr nötig sei. Es ist also nicht mehr wichtig, wie die Abfindungsvereinbarung zustande kam.

Wenn Sie sich in solchen Fragen unsicher sind, können Sie eine kostenfreie Erstberatung von Chevalier in Anspruch nehmen. Nach unserer Erfahrung erhöht das Einschalten eines erfahrenen Anwalts immer die Wahrscheinlichkeit, dass Sie sich am Ende durchsetzen. Wenn der Arbeitgeber selbst mit Anwälten arbeitet, haben Sie sonst oft wenig Chancen.

Zu beachten ist aber, dass im Arbeitsrecht im Regelfall jeder im ersten Rechtszug seine eigenen Anwaltskosten trägt. Das ist anders, als zum Beispiel in anderen Bereichen des Zivilrechts - dort muss der Verlierer für alles zahlen. Sollten Sie das Kostenrisiko für den Prozess nicht selbst tragen wollen, bietet Chevalier die Möglichkeit einer Vorfinanzierung. Bezahlen müssen Sie dann nur im Erfolgsfall.

Wer seinen Job verliert, hat oft Chancen auf eine Abfindung. Manchmal zahlt der Arbeitgeber die freiwillig, etwa als Teil eines Aufhebungsvertrages. In anderen Fällen einigen sich erst Arbeitgeber und Arbeitnehmer vor Gericht darauf. Ähnlich wie das reguläre Arbeitseinkommen müssen Sie als Arbeitnehmer aber auch die Abfindung versteuern. Häufig ist diese relativ hoch, was die zu zahlende Steuer im Jahr der Abfindung extrem in die Höhe treiben würde. Der Gesetzgeber hat deswegen mit der Fünftel-Regelung eine Möglichkeit geschaffen, die Abfindung über mehrere Jahre verteilt zu versteuern. Allerdings gibt es dabei einige Dinge zu beachten.

Wie funktioniert die Fünftel-Regelung?

Eine Abfindung gilt steuerrechtlich als außerordentliche Einkunft, weswegen nicht dieselben Regeln wie bei normalen Lohneinkünften gelten. Seitdem der Gesetzgeber 2006 die Fünftel-Regelung eingeführt hat, dürfen Sie deshalb die Steuerzahlung für Ihre Abfindung über fünf Jahre verteilen – vorher waren Abfindungen sogar komplett steuerfrei.

Da die Einkommenssteuersätze mit dem Einkommen steigen, können Sie so Steuern sparen. So zahlt ein Verheirateter mit 40.000 Euro Jahreseinkommen gut 5000 Euro Steuern. Verdient er 60.000 Euro, muss er schon mehr als 11.000 Euro zahlen.

Nehmen wir nun an, das Sie im Jahr der Abfindungsvereinbarung 40.000 Euro verdient haben. Müssten Sie jetzt eine Abfindung in Höhe von 20.000 Euro dazurechnen, würde dies Ihren Einkommensteuersatz mehr als verdoppeln, dieser würde dann aber für das gesamte Einkommen greifen. Durch die Fünftel-Regelung muss Sie aber nur 44.000 Euro versteuern (Einkommen + Ein Fünftel der Abfindung), was in einem niedrigeren Steuersatz resultiert.

Welche Ausnahmen gibt es?

Bei einer schon im Arbeitsvertrag vereinbarten Abfindung greift die Fünftel-Regelung allerdings nicht. Entschädigungszahlungen bei einer Versetzung innerhalb des Unternehmens sind auch nicht von der Fünftel-Regelung betroffen. Auch nachträglich ausgezahltes Gehalt oder Boni gelten nicht als Abfindung im Sinne der Fünftel-Regelung.

Wenn der Arbeitgeber die Abfindung in mehreren Raten auszahlt, können Sie die Regelung ebenfalls nicht nutzen. Eine Ausnahme gibt es nur, wenn die erste Rate 90 Prozent oder mehr der Abfindungssumme umfasst.

Ist es wichtig, wer das Arbeitsverhältnis aufgelöst hat?

Mittlerweile ist das egal. Lange galt, dass Sie als Arbeitnehmer die Kündigung nicht selbst herbeiführen oder ihr zugestimmt haben durften. Hatten Sie gewissermaßen „freiwillig“ auf Ihre Lohneinkünfte verzichtet, mussten Sie die Abfindung wie Ihr Regeleinkommen versteuern. Nur wenn Sie nachweisen konnten, dass Sie bei der Entscheidung unter Druck standen, sah dies anders aus. In 2018 erklärte der Bundesfinanzhof aber, dass dieser Nachweis nicht mehr nötig sei. Es ist also nicht mehr wichtig, wie die Abfindungsvereinbarung zustande kam.

Wenn Sie sich in solchen Fragen unsicher sind, können Sie eine kostenfreie Erstberatung von Chevalier in Anspruch nehmen. Nach unserer Erfahrung erhöht das Einschalten eines erfahrenen Anwalts immer die Wahrscheinlichkeit, dass Sie sich am Ende durchsetzen. Wenn der Arbeitgeber selbst mit Anwälten arbeitet, haben Sie sonst oft wenig Chancen.

Zu beachten ist aber, dass im Arbeitsrecht im Regelfall jeder im ersten Rechtszug seine eigenen Anwaltskosten trägt. Das ist anders, als zum Beispiel in anderen Bereichen des Zivilrechts - dort muss der Verlierer für alles zahlen. Sollten Sie das Kostenrisiko für den Prozess nicht selbst tragen wollen, bietet Chevalier die Möglichkeit einer Vorfinanzierung. Bezahlen müssen Sie dann nur im Erfolgsfall.

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